MEDIZIN
Schule des Glücks
Claudia Rainville

Claudia Rainville ist die Gründerin der Methode Metamedizin©

foto a mezzo busto di Claudia Rainville

In Quebec in bescheidenen Verhältnissen geboren, entdeckt Claudia bald, dass sie nur auf sich selbst zählen kann. Vaterlos, mit einer Mutter die mehrere Arbeitsstellen hat, um über die Runden zu kommen, zieht sie sich in ihre eigene Welt und ins Studium zurück.

Zuerst studiert sie Medizinische Biologie, dann spezialisiert sie sich in medizinischer Mikrobiologie. Im Jahr 1982 wird sie aufgefordert, beim Aufbau der Abteilung Mikrobiologie im Krankenhaus Pierre Boucher in Longueuil mitzuwirken.

Ein furchtbares Gefühl der Einsamkeit und des Unverständnisses von Seiten ihrer Familie bringt sie dazu, ihrem Leben ein Ende bereiten zu wollen.

Mit zweiunddreiβig Jahren wird sie, in Folge ihres Selbstmordversuches, für klinisch tot erklärt. Doch dieser Tod wird sie in ein neues Leben führen, das 1983 damit beginnt, dass sie Lise Bourbeau trifft, Gründerin des Zentrums „Écoute ton corps“ (Lausche deinem Körper). Claudia lernt mit ihr, Verbindungen herzustellen zwischen dem, was sie sagt oder denkt, und dem, was sie tut. Im Frühjahr 1984 unternimmt sie eine Ausbildung zur Gruppenmoderatorin mit ihr und wird die erste Kursleiterin, die nach Lise Bourbeau den Kurs „Écoute ton corps“ moderiert.

Von all dem fasziniert, was sie über angewandte Psychologie entdeckt, beendet sie im August 1984 eine gute Karriere in medizinischer Mikrobiologie und wird ehrenamtliche Vollzeitmitarbeiterin im Zentrum Écoute ton corps. Sie eröffnet 1985 die erste Filiale des Zentrums Écoute ton corps und wird, im selben Jahr, Co-Moderatorin von Lise Bourbeau für ihren Ausbildungskurs der Moderatoren von Écoute ton corps. Anfang 1986 hat sie die Rolle der Koordinatorin zur Entwicklung des Zentrums Écoute ton corps inne. Sie reist in Quebec von einer Stadt zur anderen, um die neuen Moderatoren des Kurses vorzustellen.

Schaffung des Seminars „Befreiung der emotionalen Erinnerungen“

Im Juni 1986 verlässt sie das Zentrum „Écoute ton corps“, um all die Kreativität ausdrücken zu können, die sie bis dahin zurück gehalten hatte, um Lise treu zu bleiben. Sie wendet sich von der Persönlichkeitsentwicklung ab, um die Einzel- und Gruppentherapie zu vertiefen. Sie studiert die Funktion des limbischen Gehirns und entwickelt das Seminar „Befreiung der emotionalen Erinnerungen“, das Tausenden von Personen erlaubt hat, ihr Leben zu verändern, und das viele Therapeuten inspiriert hat. Manche haben es auch ohne ihre Zustimmung unter anderen Bezeichnungen übernommen.

Entwicklung der Metamedizin

Im Jahr 1987 entwickelt sie die Metamedizin, in Folge einer Fernsehsendung, in der man versuchte, ihren Ansatz vorzustellen.

Im Frühjahr 1988, nach ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten ihres Zentrums, erhält sie die Aufforderung, sie solle sich auf eine lange Reise begeben, denn ihr Lehrmeister warte auf sie, um sie zu initiieren. Damit wird ihr viel Mut und ein sehr fester Glaube abverlangt, alles hinter sich zu lassen und ins Unbekannte aufzubrechen, ans andere Ende der Welt ohne einen Cent in der Tasche. Wer dieser Lehrmeister ist, wohin sie gehen soll, das weiss sie nicht; das einzige, was sie weiss, ist dass sie zu den Gärten von Findhorn gehen soll. Sie lässt alles hinter sich, den Mann den sie liebt, ihre Kinder, ihre Familie, ihre Freunde und jenes Zentrum, für das sie sich mit Leib und Seele eingesetzt hatte. In Findhorn erhält sie die Nachricht, sie solle nach Indien gehen. Diese Reise, die sie zunächst ins Ashram von Sai Baba in Südindien führt, wurde eine wahre Initiationsreise, in der sie unerschütterlichen Mut und Glauben beweisen musste, um die Schwierigkeiten dieser Odyssee zu überwinden.

Spiritualität

Sie wurde jedoch durch das Treffen mit dem Lehrmeister entschädigt, der ihr angekündigt worden war. Es ist in Manali, am Fuβe des Himalaja, dass sie zum ersten Mal Seine Heiligkeit den Dalai Lama trifft, als sie noch nichts über ihn oder den Buddhismus wusste. Er wird ihr Vorbild, welches sie dazu inspiriert, dass die Metamedizin eine Medizin des Erweckens und des Mitgefühls wird.

Internationale Sprecherin und Schriftstellerin

Nach der Rückkehr von jener Odyssee lässt sie sich in der Stadt Quebec nieder, wo sie mehrere Jahre lang verschiedene Fernsehsendungen moderiert.

Im Jahr 1989 stellt sie ihrem Publikum ihr erstes Buch vor, das den Titel: „Participer à l’Univers, sain de corps et d’esprit“(übersetzt: Am Universum teilnehmen, gesund an Leib und Seele) trägt. Diese Buch wird schnell zum Best-seller, und ihm folgt 1990 „Vivre en harmonie avec soi et les autres“(übersetzt: In Harmonie mit sich selbst und den anderen leben), in welchem sie ihren Lesern darlegt, wie man alleine Psychotherapie macht. Im selben Jahr trifft sie denjenigen, der ihr Ehemann werden wird.

Sie erhält einen neuen Ruf 1991. Sie soll sich für eine neue Odyssee in Indien bereit halten. Diesmal sieht sie den Lehrmeister Sathya Sai Baba wieder, lernt den Groβen Lehrmeister von Beas kennen, macht eine Ausbildung an der Universität Brahma Kumaris, trifft Mutter Theresa in Kalkutta und bildet sich mit Tenzin Choedrak, einem weisen Lama, über den Buddhismus weiter, bevor sie wieder ihren Meister Seine Heiligkeit den Dalai Lama trifft.

Nach Rückkehr von dieser Reise begibt sie sich auf eine erste Vortragstournee in Europa, die sie von da an Jahr für Jahr über sechs Monate durch Frankreich, Belgien und die Schweiz reisen lässt, und das bis 2003.

Von ihren Fahrten durch Indien entsteht 1992 ein erstes Buch, „Rendez-vous dans les Himalayas. Ma quête spirituelle“(übersetzt: Rendezvous im Himalaja. Meine geistige Suche), dem im Folgejahr, dem Jahr ihrer Hochzeit, das Buch „Rendez-vous dans les Himalayas. Les enseignements“(übersetzt: Rendezvous im Himalaja. Die Lehren) folgt.

Im Zuge ihrer weiteren Erforschung der Ursachen von Leiden und Krankheiten nimmt sie ihr Werk „Participer à l’Univers, sain de corps et d’esprit“wieder auf, aus dem „Métamédecine La guérison à votre portée“ (deutsche Ausgabe : Metamedizin Jedes Symptom ist eine Botschaft Heilung greifbar nah) wird, veröffentlicht 1995. Dieses Buch wurde ein Best-seller in 6 Sprachen und wurde in hunderttausenden Exemplaren verkauft. Ihm folgt 1996 „Métamédecine des relations affectives. Guérir de son passé“ (übersetzt: Metamedizin der Gefühlsbeziehungenn. Die Wunden des Vergangenheit heilen) und 1997 „Métamédecine du couple. Réussir sa relation amoureuse“(übersetzt: Metamedizin des Paares. Erfolg in der Liebesbeziehung haben).

Während der in Quebec erlebte Erfolg abklingt, weitet sich der in Europa aus. Verschiedene Zeitungen und Zeitschriften berichten von ihr und der Metamedizin.

Im Jahr 2001 greift sie wieder zur Feder, um eine überarbeitete Ausgabe des Buches „Métamédecine La guérison à votre portée (deutsche Ausgabe: Jedes Symptom ist eine Botschaft – Heilung (be)greifbar nah), Métamédecine Les Outils thérapeutiques“ (“Metamedizin Die therapeutischen Werkzeuge „) heraus. Dieses Jahr wird auch durch eine Entscheidung geprägt, die schwerste ihres Lebens. Ihr Mann wünscht, dass sie ihren Tourneen ein Ende setzt. Müde, in Hotels zu leben oder von ihr getrennt zu sein, drängt er sie, sich aufs Schreiben zu beschränken. Anfangs akzeptiert sie es aus Liebe, doch unbewusst schafft sie Begebenheiten, die sie zum Weitermachen bringen. Zum Herbstbeginn des Jahres 2003 kehrt sie noch einmal allem den Rücken, dem Mann, den sie über alles liebt, ihren Kindern, ihrem Haus, ihrem Land, um für die neue Aufgabe zur Verfügung zu stehen, die in Italien auf sie wartet.

Sie war 1993, 1994 und 1995 nach Italien gekommen. Im November 2003 kommt sie wieder nach Rom zum Kongress: „L’era della colomba!“(übersetzt: Das Zeitalter der Taube). Ihr neuer Parnter und Freund Yvan Hérin begleitet sie in dieser neuen Aufgabe und wird einer der Haupt-Wortführer der Metamedizin.

Das Jahr 2004 bringt auβerdem mehrere Berater und Moderatoren in Metamedizin hervor. Die Philosophie Gemeinsam für die Gemeinsamkeit nimmt nach und nach Form an, mit all den kleinen Konflikten, die beim Erlernen einer Zusammenarbeit in Autonomie unausweichlich sind.

Im Mai 2005 begibt sich Claudia mit ihrem Partner Yvan Hérin auf Einladung des Theologen Laurien Ntezimana nach Ruanda, um Medizinstudenten der Universität von Butare eine Ausbildung in Metamedizin zu geben, der auch eine Soziologin, ein Priester und einige Nonnen beiwohnen. Einer ihrer Studenten – inzwischen Doktor Jean Bosco Niyonzima – hat sich in der Folge der Psychiatrie zugewandt und verfasst eine wissentschaftliche Arbeit über die Befreiung der emotionalen Erinnerungenin Gruppenarbeit,; er ist des weiteren Mitglied der Universität des Friedens in Afrika (UPA). Was den Priester, Pater Emmanuel, betrifft, so hat er 2012 den Orden verlassen, um Berater in Metamedizin zu werden.

Im September 2005 wird „Je me crée une vie formidable !“(übersetzt: Ich schaffe mire in wunderbares Leben) heraus gegeben, ins Italienische und Spanische übersetzt.

Im selben Jahr hält Claudia auch ihren Einzug ins krankenhäusliche Milieu von Turin, wo sie Konferenzen und Seminare für Ärzten und Krankenschwestern veranstaltet. Mehrere Ärzte sind ebenfalls Berater in Metamedizin. Claudias Vorträge ziehen so viele Personen in Turin an, dass sie sich an einem Abend gezwungen sieht, zwei aufeinander folgende Konferenzen zu geben, weil der Raum nicht groβ genug ist und niemand seinen Platz abgeben will.

Im Jahr 2007 gründet sie ihr Team in Bergamo, die Gesellschaft „Der Smaragd-Weg“, deren Mitarbeiterzahl in wenigen Jahren von 10 auf über 50 steigt.

Im Jahr 2008 findet die groβe Rückkehr nach Indien statt, diesmal mit einer 58-köpfigen Gruppe, die mit ihr zusammen den Initiationsweg wiederholt, den sie 17 Jahre zuvor ging. Bei der Rückkehr von dieser Reise nimmt sie ihren Wohnsitz in Italien.

Im Jahr 2009 macht sie sich mit einer Gruppe nach Bali auf und kreiert ein neues Seminar: „Maschile e femminile riconciliati“(übersetzt: Männlich und weiblich versöhnt).

Im Jahr 2010 erscheint „La Grande Encyclopédie de la Métamédecine“(übersetzt: Die groβe Enzyklopädie der Metamedizin), Ergebnis ihrer 25-jährigen Forschung, das ein Referenzwerk sowohl für die allopathische als auch holistische, sanfte oder parallele Medizin ist, unabdinglich für ä;rzte und Therapeuten, die sich für die psychosomatische Medizin interessieren.

Claudia wird 2010 vom Psychologie-Departement der Universität L’Aquila eingeladen, wo die Studenten einen „Credit“ für die Teilnahme an ihrem Seminar „Utilizza l’energia trasformativa di un evento traumatico per uscire dalla sopravvivenza.“(übersetzt: Nutze die transformierende Energie eines traumatischen Vorfalls, um aus dem überleben heraus zu kommen) erhalten.

Im Jahr 2011 hat sie „Il segreto per guarire“(übersetzt: Das Geheimnis zum Heilen) veröffentlicht und schreibt ihre ersten Kinderbücher, die 2012 erscheinen werden, ebenso wie ihr lang erwartetes Buch „Dal bruco alla farfalla. Sui passi di Gesù.“(übersetzt: Von der Raupe zum Schmetterling. Auf den Wegen Jesu), welches in seinem ersten Teil das Buch „Rendez-vous dans les Himalayas. Ma quête spirituelle“(übersetzt: Rendezvous im Himalaja. Meine geistige Suche) aufnimmt.

Claudia kann inzwischen auf wunderbare Teams sowohl in Kanada als auch in Frankreich, Belgien, Italien und Spanien zählen.

Ihr Lebensziel

Ihr gröβter Wunsch ist, dass immer mehr Lebewesen auf dieser Erde sich als Brüder und Schwestern eines einzigen Universums erkennen und dass sie zusammen arbeiten, auf dass eine Welt des Friedens, der Liebe und des Wohls aller geschaffen werde.

„Auf dass das wertvolle Streben nach Erweckung überall dort erstehe, wo es noch nicht ist, und sich vervielfache, ohne je dort zu verfallen, wo es bereits besteht.“

Tenzin Gyatso XIV Dalai Lama